Diabetes-Assistenzhund Dea

Diabetes-Assistenzhund Dea

Zu den Vierbeinern, die ich male, gibt es immer eine Geschichte. Oder mehrere. Und manchmal sind richtig außergewöhnliche Charaktere dabei. Dieses Mal stelle ich euch einen echten Profi vor: Assistenzhündin Dea! Die ist ein ausgebildeter Diabeteswarnhund und ich habe sie als Geburtstagsüberraschung für ihr Frauchen Edith gemalt. Von dem Job der Labradoodlehündin war ich so fasziniert, dass ich ihrer Besitzerin einige Fragen dazu gestellt habe.

Interview mit Frauchen Edith über ihren Assistenzhund

Gibt es Rassen, die für die Arbeit als Assistenzhund besonders geeignet sind?

Grundsätzlich sagt man, dass man jeden Hund als Diabetikerwarnhund ausbilden kann. Bei manchen Rassen, zum Beispiel einer Bulldogge, ist der Aufwand größer, da diese Rassen dickköpfiger sind. Wir haben uns für die Mischung entschieden, da Pudel die schlausten Hunde sind und der Labrador so menschenfreundlich.

Ganz schön lockig: Labradoodle Dea, der Diabetes-Assistenzhund.

Was muss ein (angehender) Assistenzhund für Eigenschaften mitbringen? Was darf er auf gar keinen Fall?

Der Hund sollte offen, gelehrig sein und einen guten Geruchssinn haben, er sollte keine Aggressivität Menschen gegenüber zeigen oder Ignoranz.

An wen wendet man sich, wenn man in irgendeiner Form erkrankt ist und Interesse an einem Assistenzhund hat?

Wir haben die Ausbildung im Hundezentrum Siegerland gemacht. Die uns begleitet und bei jeglicher Gelegenheit geholfen haben. Ich habe sie durch das Internet gefunden und bin sehr froh, dass ich so eine tolle Ausbildungsstätte gefunden habe.

Wie reagieren andere Leute auf Deas “Beruf”?

Die Menschen sind durchweg begeistert, dass es solche Hunde gibt und sind sehr interessiert, wenn sie davon hören, was Dea alles kann. Für uns ist das schon alles normal geworden, jedoch wird man in solchen Gesprächen immer wieder darauf hingewiesen, wie besonders unsere kleine Maus ist.

Welche Eigenarten machen sie so besonders?

Dea liebt ihren Ball über alles und es gibt keinen Spaziergang, bei dem sie ihren Ball nicht voller Begeisterung trägt. Sie ist kein Schmuser, das mag sie nicht so. Was meiner Meinung nach außergewöhnlich ist, dass sie jede Nacht auf dem Rücken schläft und ihre langen Beine in die Höhe streckt. Man mag kaum glauben, dass sie in solch einer Pose noch arbeitet, aber sobald sie einen Geruch in die Nase bekommt, sind die langen Beine auf dem Boden und sie betätigt den Alarmknopf.
Sie sucht ebenfalls immer den Blickkontakt zu mir und es bricht ihr das Herz, wenn Frauchen nicht um sie herum ist.

Liebe Edith, vielen Dank für die Einblicke in euer Leben und in Deas Arbeit! Wer selbst nicht betroffen ist und keinerlei Kontakt zu Assistenzhunden hat, hat im Alltag oftmals keine oder nur wenig Berührungspunkte mit dem Thema. Um so mehr freut es mich, dass du hier aus dem Nähkästchen geplaudert hast. Dir und Dea alles Gute!

Das Tierportrait von Labradoodle Dea

Von der Bleistiftskizze zum fertigen Tierportrait

 

Skizze vom Hund in Bleistift
Zwischenschritt: coloriert wird mit Aquarell
Es fehlen noch Details in der Zeichnung.
Das fertige Bild (Tusche und Aquarell auf Papier, DIN A3)
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