Dienstag, 22. März 2016

Mal ganz was Anderes: Astregas Portrait


Anfang des Jahres habe ich es euch im Neujahrsbeitrag bereits angekündigt: in Kooperation mit der Fotografin Rebecca Böhning von Metalshot werde ich ihre Portraits von Musikern aus Nordrhein Westfalen als handgemalte Bilder selbst interpretieren. Für ihre Serie "NRW Drummer" lichtet sie Schlagzeuger von Metalbands ab, die während eines Konzertes meist im Hintergrund verschwinden, anstatt im Rampenlicht zu stehen. 

Der Reiz für mich besteht darin, die ungewöhnlichen Portraits auf meine eigene Art umzusetzen. Der Vorlage treu zu bleiben, den Charakter des Fotos beizubehalten und trotzdem etwas Eigenes daraus zu machen. Begonnen habe ich mit Astrega, Schlagzeugerin der Band Urfrost.

Freitag, 18. März 2016

Vermenschlicht: Yorkshire Terrier Blanket



Kellie ist Yorkiefan durch und durch. Auf dem Yorkshire Terrier Blog schreibt sie Artikel - nicht nur für Yorkieliebhaber.
Sie hat inzwischen ein eigenes Label für Hundekleidung ins Leben gerufen, testet Produkte rund um die Vierbeiner, thematisiert Erziehungstipps und ist außerdem Züchterin. Einen ihrer Hunde - Yorkshire Terrier-Rüde Blanket - durfte ich im Rahmen des Projektes "Vermenschlichung" zeichnen.


Blanket ist ein Energiebündel wie es im Buche steht. Trotz seiner Größe ist er unermüdlich und würde am liebsten den ganzen Tag durch die Gegend rennen und spielen. Pause machen? Fehlanzeige. Am liebsten spielt er mit seiner großen Schwester oder Herrchen und Frauchen. Seinen großen Bruder ärgert er besonders gerne, indem er ihn in den Bart beißt oder ihm sein Lieblingsbällchen klaut. In den eigenen vier Wänden ist er definitiv der Pausenclown und macht gerne Faxen. Sobald wir aber draußen sind und fremde Hunde dazu kommen ist er eher etwas ängstlich. Da versteckt er sich auch gerne mal zwischen unseren Beinen. Wundert mich aber auch nicht, denn immerhin ist er eigentlich immer und überall der kleinste. Wenn so ein Elefant auf mich zugerannt käme, würde ich mich wohl auch lieber verstecken wollen.
Seinen Namen verdient er ja dem Sohn von Michael Jackson und wenn ich genau darüber nachdenke, so hat er auch viel mit dem Sänger gemeinsam. Durch seine schwarze Färbung um die Augen und den Lippen sieht er immer aus, als hätte er sich geschminkt. Das steht natürlich auch im krassen Kontrast zu seinem hellen Kopf. Wie Michael war er als Welpe schwarz und ist mit der Zeit immer heller geworden. Das Zöpfchen und die langen Haare lassen ihn auch ein wenig feminin wirken. Und auch vom Charakter hat er einiges von dem Entertainer. Er ist in der Öffentlichkeit eher schüchtern, zuhause zeigt er dann, was in ihm steckt. Er ist ebenfalls schon Papa und ist ganz toll im Umgang mit seinen Welpen.

Freitag, 11. März 2016

Vermenschlicht: Ein Määädchen!

Pauline vom Blog Mädchenhund hat gleich zwei sehr unterschiedliche Charaktere an der Leine: einmal die fünfjährige Aussie-Golden Retriever-Mix-Hündin Luna und die ein Jahr jüngere Australian Shepherd-Hündin Nayeli.

Links Nayeli, rechts Luna. ©Mädchenhund

Ich habe mich dazu entschieden, Letztere zu vermenschlichen. Pauline hat wunderschöne Fotos und sehr detaillierte Beschreibung ihrer beiden so unterschiedlichen Hunde geschickt. Beim Lesen von Nayelis Text hatte ich sofort Bilder im Kopf. Die wollten natürlich umgesetzt werden.



Nayeli ist eine eigensinnige junge Dame die garantiert die Klassendiva in jeder Schule wäre. 
Sie ist unglaublich sportlich und liebt alles was mit Action zu tun hat, ist es nun Berge hinaufklettern (oder hinabsprinten) oder Frisbees fangen. Sie ist ständig bereit für sämtliche Schandtaten. 
Im Bezug auf ihre Mithunde  ist sie  ein wenig rücksichtslos. Sie nimmt sich was sie möchte, ob das nun Futter oder Spielzeug sind. Verteidigt aber selbst deutlich ihre Besitztümer. 
Mit anderen Hunden spielen? Naja... ja aber nur ganz ausgewählte Vertreter und das auch nur 10 Minuten danach werden sie ihr langweilig und dürfen gern sehen wo sie bleiben.
©Mädchenhund
Spielaufforderungen ignoriert sie  galant und konsequent, während die anderen ihr hinterherhecheln. 
(Auch die Männerwelt lässt sie da völlig kalt, auch in der Läufigkeit) 
Einzig und allein ihre adoptierte große Schwester Luna akzeptiert und liebt sie über alles.

Im Alltag ist sie eine selbstbewusste Persönlichkeit die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt, völlig gelassen ignoriert sie auch an der Leine pöbelnde Hunde und laute Geräusche.
Jedoch hat Madame "Ich weiß nicht das ich ein Hütehund bin" Angst vor Schafen und möchte daran stets ganz schnell vorbei. 
Sie ist gewitzt und klug, liebt es Essen zu klauen und das Essen an sich. Vor allem alles was ungesund ist. Salat? Nein, Danke, dann doch lieber Steak.

Ihre Liebe zeigt sie wenn sie Lust darauf hat dann sehr deutlich, was schonmal früh um 6 durch liebenswertes "aufs Frauchen schmeißen" passieren kann oder durch stürmisch bissige Küsschen beim heimkommen. 

Bei Nayeli (öfters auch liebevoll Elchen) genannt gibt es nur Extreme. Entweder sie mag etwas und jemanden oder er ist unten durch. Dann lässt sie sich nur schwer umstimmen.



Vor meinem inneren Auge hatte ich zwei sehr unterschiedlich aussehende Typen Mensch, die Nayelis Charakter wiederspiegeln könnten.